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Die Dialektik von gegenständlicher Bezugnahme
und abstraktem, Farb- und Formgestalten liegen auch
den neuen Arbeiten von Willi Gilli zugrunde. In der
Auseinandersetzung mit dem Medium Malerei lotet der
Künstler die Möglichkeiten des Malerischen
aus. Konfrontative Aspekte auf formaler und inhaltlicher
Ebene, Scheinwirklichkeiten und die eigenständige
Wahrheit der bildlichen Schöpfung sind in einer
Weise verwoben, die das Potential des Mediums ausschöpft.
Kugeln und Kreissegmente werden in den Bildern von lochartigen
Perforationen überblendet oder in fließenden
Übergängen flächig und räumlich
zugleich definiert. Linienbündel treten als Gestaltungsmittel
neben rundplastisch formulierte Stäbe, die die
bildliche Gestaltung in eine tiefenräumliche Interpretation
überführt.
Der eigenständige bildliche Rhythmus der Bilder
ist kennzeichnend für Arbeiten von Willi Gilli.
Als weiterer Aspekt künstlerischer Auseinandersetzung
mit Abstraktion und Gegenstand entstehen parallel zu
dem malerischen Werk Skulpturen aus Holz- und Bronzeelementen:
metallene Kugeln scheinen, in weich fallende Lagen schwerer
Stoffe einzusinken. Die Oberfläche der bronzenen
Kugeln löst sich in Lichtreflexionen auf, die Textur
des Holzes wird durch einen freien Farbauftrag in jene
Korrespondenzen überführt, die auch das malerische
Werk prägen.
Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, dem
25.11.2007 um 16 Uhr im Bürgerhaus Sulzfeld, Hauptstraße
95, die Einführung übernimmt Maria Lucia Weigel.
Am 16.12.2007 findet ebenfalls um 16 Uhr eine Finissage
statt. Es gelten die neuen Öffnungszeiten.
Info-Telefon: 07269/78-24.
Zur Ausstellung erscheinen ein Katalog
und verschiedene Vorzugsausgaben.
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