Wenn tief in der Nacht die Hitze endlich nachlässt und nur noch das Surren der
Klimaanlagen durch die Straßen hallt, dann entwickelt die Musik von Tascosa seine
von langer Hand geplante Wirkung. Die Geschichten über goldene Särge,
halbautomatische Pistolen und einsame Nächte füllen dann jeden Raum und sind
der perfekte Begleiter für den Moment, in dem der letzte Drink auf dem Tresen steht
und die Sonne schon wieder hinter den Bergen lauert.
Desert Rock, Americana, Western-Noir das Quintett aus der Quadratestadt erzeugt eine
cineastisch anmutende Atmosphäre irgendwo zwischen Roadmovie und Breaking Bad, zwischen
Quentin Tarantino und Spaghetti-Western. Einen Hang zum Pop können sie aber auch nicht
leugnen: Starke Refrains und eingängige Arrangements unterscheidet sie von den
wenigen ähnlichen Bands, die sich gerne mal in psychedelischen Eskapaden und endlosen Jams
verlieren. Auch wenn sich Vergleiche zu Calexico, Lambchop und Tito & Tarantula aufdrängen,
werden diese dem musikalischen Gesamtkunstwerk aber nur selten gerecht.
Nach Auftritten überwiegend im Raum Mannheim (Maifeld Derby Festival, Mannheimer
Brückenaward Festival, Alte Feuerwache), einigen Besetzungswechseln und einer längeren
Pause ist die Band um Sängerin Cynthia Popa jetzt zurück und zeigt auf
ihrer erst jüngst im August veröffentlichten neuen EP "Velvet Rose", dass es in
Deutschland nur wenige Bands mit einem vergleichbaren Sound gibt. Für diesen sorgen Frank
Maaß an der Gitarre, Jan Zipperer am Bass, Udo Boppré am Schlagzeug
sowie Paul Münch mit Trompete, Tasteninstrumenten und Perkussion.
Auf ihren Konzerten erzählen sie gerne Geschichten zu ihren Songs, haben ein paar ausgefallene
Instrumente dabei und wissen, wie man mit exakt platzierten Coverversionen auch mal ein paar andere
Songs und Elemente in einen abwechslungsreichen Abend einbauen kann.
Lassen Sie sich vom teils wuchtigen aber immer wieder auch filigranen Sound von Tascosa gleichermaßen
mitreißen wie von den dunklen Geschichten von einsamen Nächten, von falschen Freunden
oder aber auch vom Tod... und sichern Sie sich rechtzeitig Tickets im Vorverkauf.
Karten für die Veranstaltung am 6. November 2026 im KulturSchuppen Sulzfeld (Bahnhofstraße 6) kosten
im VVK: 15 Euro, an der Abendkasse: 18 Euro. Einlass ist ab 19.30 Uhr.
Reservierung wird dringend empfohlen!
Info- und Kartentelefon im Bürgerbüro (Rathaus Sulzfeld): 07269/78-0.
Anfahrt zum Kulturkreis Sulzfeld
|